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Behandlung


Therapie der allergisch bedingten Bindehautentzündung

  • Hyposensibilisierung, auch „Desensibilisierung“ genannt, ist eine Behandlungsmethode bei Allergien, um die Überempfindlichkeit herabzusetzen. Dabei wird der Betroffene mittels Injektionen mit sehr geringen, ganz langsam steigenden Mengen der allergisch wirkenden Substanz ständig in Berührung gebracht, bis sich der Körper an diese Substanz gewöhnt hat. Die überschießende Immunreaktion soll damit auf ein normales Maß reduziert werden. Dieser aufwendige Prozess kann mehrere Jahre dauern.
  • Antiallergische und entzündungshemmende Präparate:
    Antihistaminika: Vermindern die schädigende und allergieauslösende Wirkung des Histamins
  • Mastzellstabilisatoren: Wirken stabilisierend auf die Zellwand der so genannten Mastzellen, das ist die Zellgruppe, aus der die Botenstoffe der allergischen Reaktion (wie z.B. Histamin) ausgeschüttet werden.

    Entsprechende Medikamente haben sich bereits seit längerer Zeit bewährt und stehen auch als Augentropfen zur Verfügung. Als besonders vorteilhaft hat sich die Kombination beider Wirkprinzipien in einer Substanz erwiesen, die die schnelle Wirksamkeit eines Antihistaminikums mit der langen Wirkungsdauer der Mastzellstabilisierung vereint. Diese Augentropfen mildern die Wirkung von Histamin – des wichtigsten Botenstoffs bei Vermittlung einer allergischen Reaktion – und stabilisieren gleichzeitig die Mastzellmembran. Damit wird verhindert, dass die Mastzellen – die im jeweiligen Gewebe ansässig sind – nach Allergenkontakt Histamin freisetzen.
    Des weiteren gibt es dieses Kombinationspräparat auch ohne Konservierungsmittel - ein weiterer Vorteil vor allem für Allergiker, bei denen Unverträglichkeitsreaktionen auch gegen das Konservierungsmittel auftreten können oder schon vorhanden sind.
  • "Künstliche Tränenersatzmittel"
  • Antibiotisch wirkende Augentropfen und Augensalben
  • Antientzündlich wirkende Augentropfen und Augensalben
  • Systemische Antibiotika